Monatliche News
Februar 2025 - Fasten
Wir sind wieder fasten in Pernegg. Diesmal gleich 10 Tage. Seppi braucht einmal ein bisschen Ruhe und ich muss meinen Kopf frei kriegen. Wir essen nichts! Nur trinken und jeden Tag Einlauf! 10 Tage ist schon eine Herausforderung. Aber wir schaffen das! Zu Hause schupft den Hof eine ausgewählte Mannschaft: Martina, Bernhard, Verena und Max!
Die Ablammsaison hat auch schon begonnen. Wir erwarten im Feber ca. 30 Lämmer. Außerdem ist der Geburtstermin für Toras Fohlen Ende Februar. Wir hoffen, dass alles gut geht!
Jänner 2025 - Zwei Überraschungen
Nikolaus und Alina werden Bauern! Gemeinsam haben sie in Südkärnten einen kleinen Hof gekauft! Für Tea und Natan ein Paradies. Für die Eltern viel Arbeit! Das Bauernhaus, der Stall und der Schuppen müssen saniert, die Zäune neu errichtet, Obstbäume und Sträucher gepflanzt und ein Garten angelegt werden. Es gibt im Haus noch keine Heizung!
Momentane Arbeiten: ausräumen, aufräumen, entsorgen, putzen und GELD SPAREN!
Die Hofstelle liegt in der Seenregion Turner-Klopeiner-Kleinsee. Viel Freude, Gesundheit und Schaffenskraft am Hof!
Eines Abends im Jänner stand Max mit einer Scheck Ponystute vor der Tür. Er hatte sie mit einer Freundin in Tirol gekauft. Die Stute heißt Izzy. Izzy hat sich schon gut eingelebt und passt super zu unserer Scheck Ponyherde.
Dezember 2024 - Nun sind wir die Alten!
Unsere Schwiegertochter Verena ist bei uns eingezogen. Seppi muss sich schön langsam mit dem Thema Übergabe auseinandersetzen. Dies ist sicherlich nicht so leicht für ihn, ist er doch schon 39 Jahre lang Chefbauer.
Bei mir ist die Sache weit einfacher: Ich kommandiere wie ein Feldwebel und alles läuft zu meiner Zufriedenheit. Ich muss dem Mythos Schwiegermutter ja gerecht werden!
Außerdem waren die Ponys bei der Fußpflege. Auskratzen, Ausschneiden und Feilen war angesagt. Max kann das!
November 2024 - Unser weichender Hausgarten
Jedes Jahr das Gleiche: Nacktschnecken überall!
Ich mag Tiere, aber für Nacktschnecken habe ich gar nichts übrig! Aus diesem Grunde fiel es mir nicht schwer, als die Idee geboren wurde, aus unserem Hausgarten einen Kulturheidelbeergarten zu machen. In dieser Neupflanzung ist nun Verena die Chefin. Von Verenas Vater wurden die Heidelbeeren in einem Transporter aus der Steiermark angeliefert. Gottlob hat unser Nachbar einen Minibagger. So konnte er mit seinem Gerät die Pflanzgrube ausheben. Mit der eigenen Walderde wurde die Vertiefung aufgefüllt. Nun stehen die Sträucher in Reih und Glied im ehemaligen Hausgarten. Wir hoffen auf eine erste ertragreiche Ernte im nächsten Sommer!
Oktober 2024 - Ein großer Erfolg für Max
Max durfte mit seiner Norikerstute Timna zur Bundesjungstutenschau nach Stadl Paura (OÖ). Seine Timna wurde mit der Schauklasse 1b bewertet. Das heißt, dass sie eine von den 80 schönsten Norikerstuten in Österreich ihres Jahrganges ist.
Im selben Monat wurde dann die Zugleistungsprüfung in Golz/Weißbriach absolviert. Timna hatte nicht gerade ihren besten Tag. Das monatelange Üben hat sich jedoch ausgezahlt. Max behielt die Nerven und absolvierte auch diese schwierige Prüfung positiv. Herzliche Gratulation den beiden!
September 2024 - Abschiednehmen von Wachtmeister Winfried
Im September war es wieder so weit. Wir mussten uns von Wachtmeister Winfried, dem Hengstfohlen von Tora, trennen. Seppi, Martina und Max übernahmen dann den Transport in die Steiermark. Wachtmeister Winfried hat großes Glück, er darf in einer Hengstherde in Frohnleiten seine Jugend verbringen. Der jetzigen Besitzerin ist eine artgerechte Aufzucht sehr wichtig! Wir bekommen auch immer wieder Fotos zugesandt - er entwickelt sich sehr gut - wir freuen uns mit der Besitzerin!
August 2024 - Geburt bei den Ponys
Bevor Max zu seinem REHA-Aufenthalt nach Hochegg aufbrach, nahm er mich zur Seite und sagte: ,,Mama, Maxima wird in den nächsten Tagen abfohlen!"
Max trat seinen Aufenthalt am 22. August an. Jeden Tag holte ich nun die Ponystute von der Weide und sperrte sie in der Nacht in den Stall. Mittags, am 26. August sah ich einmal nach den Ponys. Im Obstgarten sah ich etwas gesprenkelt Braunes, ein kleines Häufchen Leben! Dies war die Geburtsstunde von Milli Krug. Sie ist die Tochter von unserem Scheck Ponyhengst Merlin. Ein herziges Fohlen und eine fürsorgliche, stolze Maxima!
Juli 2024 - Unsere Familie wird größer
Am 10. Juli gab es in unserer Familie ein großes Ereignis. Natan wurde geboren! Er ist der jüngste Spross von Alina und Nikolaus. Nun hat Tea einen kleinen Bruder! Das heißt, wir sind zum 2. Mal Großeltern geworden. Die gesamte Familie gratuliert und freut sich über den Nachwuchs.
Außerdem wurde in diesem Monat auch die Honigernte abgeschlossen. Der Honig hat eine sehr dunkle Farbe und ist von guter Qualität. Jedoch ist der Ertrag nur mäßig. Was uns freut:
Die 22 Völker sind gesund!
Juni 2024 - Pfiat di, Timbala!
Im Juni hatten wir eine traurige Begebenheit. Unsere Stammstute Timbala, der wir unsere gesamten Zuchterfolge und viele wunderschöne Momente verdanken, ist verstorben. Wir verloren mit Timbala eine Stute, die uns 25 Jahre begleitete. Sie dürfte auf der Alm einen Hitzeschlag oder einen Herzstillstand erlitten haben. Die ganze Familie hat sehr getrauert. Timbalas Töchter und Enkelinnen stehen noch bei uns im Stall, das tröstet über den großen Verlust hinweg.
Mai 2024 - Wenn Wünsche wahr werden
Max darf mit seiner Stute Timna Timbala Kärnten in Stadl Paura (OÖ) vertreten. Timna wurde am 24.05. von einer Kommission für würdig befunden, im Oktober 2024 an der 18. Bundesjungstutenschau teilzunehmen. Das ist natürlich eine große Ehre für uns als Familie. Vor allem aber hat sich das Team Max und Timna bewährt.
Max ist ein umsichtiger Pferdeführer, dem Timna vertraut, was sich auch in den Vorführungen und Präsentationen widerspiegelt.
Wir wünschen Max und seinem Pferd noch viele erfüllte Stunden!
April 2024 - Große Aufregung
Der 24.04.2024 war ein sehr regnerischer und unfreundlicher Tag. Trotzdem wurde Timna auf den Pferdeanhänger geladen und ab ging es zum Reithof Peteln in St. Kanzian am Klopeiner See.
Große Aufregung: Jungstutenaufnahme
Das bedeutet: Timna bekommt ihre Benotung für die Zuchtwertklasse – eines der wichtigsten Ereignisse für eine Zuchtstute!
Putzen, striegeln und auf eine gute Bewertung hoffen, so vergingen die letzten Stunden vor dem Ereignis.
Und dann der große Moment: Timna Timbala im Besitz der Familie Priebernig, Vorführer Max Priebernig hat sich für die Kärntner Landesjungstutenschau 2024 qualifiziert!
März 2024 - Wir feiern
Max' 30. Geburtstag wäre zwar erst am 11. März gewesen, gefeiert haben wir ihn jedoch schon mit einer Pferdeveranstaltung am Sonntag, den 10. März.
Viele Pferdefreunde fanden sich zum Holzrücken mit Thomas Zechner und Max auf unserem Hof ein.
Bei einem von Seppi aufgebauten Geschicklichkeitsparcours konnten die beiden Norikerpferde Saphira und Timna ihre Nervenstärke unter Beweis stellen.
Das Wagenziehen und Holzrücken versetzte uns in eine längst vergangene Zeit. Es war einfach eine Freude, den beiden Pferdeführern bei der Arbeit zuzusehen.
Vielen Dank!
Februar 2024 - Kleiner Wachtmeister Winfried
Am Abend des 20. Februar brachte unsere Rappstute Tora ein Hengstfohlen zur Welt. Innerhalb kürzester Zeit war der kleine Wachtmeister Winfried auf den Beinen - auch das Trinken hat er schnell gelernt! Wachtmeister Winfried ist das 10. Fohlen von Tora.
Seine Färbung wird der seiner Mutter entsprechen: Er wird höchstwahrscheinlich ein Rappe. So nennt man ein Pferd, dessen Haarkleid schwarz ist.
Alle anderen Noriker sind leider nicht trächtig. Auch die beiden Ponystuten sind leer.
Umso mehr freuen wir uns über den kleinen Wachtmeister!
Jänner 2024 - Neue Projekte & eine Überraschung
Max hat aus einem Pferdemuseum ein ca. 80-jähriges Grundgerüst für ein Transportwagerl für Pferdezug gekauft. Es besteht eigentlich nur aus 2 Achsen, 4 reparaturbedürftigen Gummireifen, einer Deichsel und das war`s. So entsteht ein neues Fuhrunternehmen - aller Anfang ist schwer!
Außerdem haben Martina und Bernhard im alten Erdäpfeldämpfer mehr als 200 Rähmchen in Sodalauge ausgekocht, geputzt und wenn nötig neu bespannt. Diese Maßnahmen sind wichtig, um im Frühjahr mit gutem Gewissen in die neue Bienensaison zu starten.
Eine Überraschung gibt es auch: Unsere beiden Fohlen wechseln in die Steiermark. In der Nähe von Feldbach werden sie ihr neues zu Hause finden. Viel Erfolg und Glück dem neuen Besitzer!
Dezember 2023 - Von Selchern & Trockenwürsten
Die Wintermonate sind für uns die Monate, um die Dauerwaren für das ganze Jahr herzustellen. Diesmal waren es Schweinefleisch vom Demeter-Bauern, das eingesurt wurde. Aus dem restlichen Schweinefleisch machten wir gemeinsam mit einem hohen Anteil Wild frische Selcher und Trockenwürste. Schaf und Schwein verarbeiteten wir zu dünnen Trockenwürsten, ähnlich „Knabbernossi“.
Bei uns wird kein Pökelsalz, Rötungsmittel oder Bindemittel verwendet. Aus diesem Grund sind die Würste auch nie so rot, sondern eher bräunlich. Super ist, dass es nach dem Jausnen kein unangenehmes Aufstoßen oder Sodbrennen gibt. Farbe gegen Wohlbefinden – da ist mir der Essgenuss für meine Familie schon wichtiger!
November 2023 - Elitefohlen Versteigerung
Die Angebote bei der Versteigerung für die beiden Elitefohlen Tema und Tabula waren Seppi zu niedrig. Aus diesem Grund wurde beschlossen, sie erst einmal zu behalten. Um die halbwüchsigen Fohlen muss sich jedoch auch wer kümmern. Sie nur zu füttern und auszumisten ist zu wenig. Fohlen müssen sich das Halfter anlegen lassen, ruhig stehen, wenn sie angepflockt sind, sich mit der Führleine führen lassen und vor allem die Beine geben. Die Hufpflege darf man nicht vergessen. Putzen, striegeln, bürsten und Zuwendung ist hier gefragt! Max ist nun auch mit der zweijährigen Tessla immer wieder am Reitplatz an der Longe. Übrigens hat sich Tessla zu einer schönen Mohrenkopf Stute entwickelt. Mit der vierjährigen Timna wollen die Männer es 2024 bei der Zugleistungsprüfung probieren, aus diesem Grunde wird sie nicht gedeckt.
Oktober 2023 - Die faszinierende Welt der Pilze
Am 20.10. durften wir auf unserem Hof Fr. Delev und Hr. Pleschberger vom Naturhistorischen Verein Klagenfurt begrüßen. Diese beiden Kenner von Pilzen, Farnen, Moosen und Flechten gestalteten einen super informativen Nachmittag mit ca. 25 Interessierten bei uns im Wald. Nach dem Erklären, Ernten und Sammeln konnten wir am späten Nachmittag die mitgebrachten Schätze aus dem Wald mit den Profis bestimmen. Giftig, ungiftig, genießbar, essbar, nur im abgekochten Zustand für den Genuss geeignet- alle möglichen Eigenschaften haben Pilze. Am speziellsten sind unseres Erachtens die fluoreszierenden Pilze. Tagsüber total unscheinbar, jedoch in der Nacht mit besonderem Lichteinfluss, sehen sie einfach genial aus! Wir bedanken uns recht herzlich bei Fr. Delev und Hr. Pleschberger und hoffen auf eine Folgeveranstaltung im Jahr 2024!
September 2023 - Viel Nachwuchs & die Erntezeit
Die Fohlenversteigerungen stehen an. Es heißt Abschied nehmen.
Ebenso gibt es jedoch zur Zeit viel Nachwuchs bei den Brillenschafen. In den letzten 2 Wochen sind 14 Lämmer geboren worden.
Eine unserer älteren Kühe „Pflaume“ hat auf der Alm ein gesundes Kalb zur Welt gebracht.
Dieses Jahr haben wir weniger Äpfel. Für unsere Familie - wir brauchen ca. 500l Apfelsaft pro Jahr und 15 Steigen Pflückobst - wird es jedoch reichen.
Die erste Kartoffelreihe wurde schon geerntet. Trotz Krautfäule sind sie widererwarten Hühner- bis Gänseeigroß. Nun beginnt auch die Erntezeit für das restliche Gemüse vom Acker!
August 2023 - Von Erntezweifeln & zu viel Regen
So, nun ist etwas ganz Unvorhergesehenes passiert.
Innerhalb von 4 Tagen hat die Kartoffelkrautfäule alles Grün verwelken lassen. Ich frage mich nun, ob all das Käferklauben umsonst war oder ob wir im Herbst überhaupt eine Ernte haben werden!?
Die Heuernte und ein Großteil vom 2. Schnitt sind schon erledigt. Was uns jedoch getroffen hat, sind die vielen Regenmengen die bei uns Feldwege, Straßen und Forstwege teilweise unpassierbar gemacht haben. Mit dem Aufarbeiten von Schadholz und der Wegsanierung beginnt Seppi voraussichtlich im September. Es wartet viel Arbeit!
Juli 2023 - Von Fleißigen und Nichtsnutzigen
Philipp und Joel waren sehr brave, fleißige Praktikanten. Ich konnte sie jedoch zu einer Arbeit nicht bewegen: Kartoffelkäfer klauben.
Jeden Tag bin ich seit Juni auf dem Acker und klaube diese nichtsnutzigen Käfer ab, die nur Schaden am Kraut der Kartoffel verursachen.
Ende Juli zeigte meine Bilanz:
3346 Käfer!!!
Eine Unsumme an Getier hat es sich auf meinem kleinen Hausacker wohnlich eingerichtet. Wäre ich nicht jeden Tag am Acker - wir hätten dieses Jahr keine Erdäpfel Ernte.
Juni 2023 - Ein lang gehegter Wunsch
Es ist soweit!
Mein lang gehegter Wunsch eine Rindenhütte zu bauen, ging in Erfüllung. Joško kann das.
Gemeinsam mit Helfern aus Slowenien, Deutschland, Finnland und Freunden aus Kärnten haben wir in zwei Tagen eine Holzfäller Rindenhütte aufgebaut.
Die Hütte steht auf der Fläche, wo Spechte beobachtet und die eingezäunte Versuchsfläche (klimafitter Wald) ist. Das Areal heißt Liegl-Keusche, obwohl dort schon vor 70 Jahren aufgeforstet wurde.
Die Rindenhütte wird die nächsten 20 Jahre stehen. Ich freue mich riesig!
Mai 2023 - Hallo Mickey Mouse
Nun ist es da - das langersehnte Ponyfohlen von Maxima. Mickey Mouse heißt das süße Stutfohlen, das die selbe Färbung wie die Mutter hat. Die Geburt verlief ohne Komplikationen!
Nun ist die Kleine schon mit Maxima auf der kleinen Koppel. Mickey Mouse' Vater ist unser Zwergponyhengst Merlin.
Allen Anschein nach wird sie die Größe ihrer Mutter erreichen - Stockmaß 1,10m. Auf jeden Fall wird sie nicht die Größe von Miniponys haben (max. 0,8m) - sie ist nämlich jetzt schon fast größer. ;-)
April 2023 - Frühlingserwachen
Im Frühjahr beginnt nicht nur das Erwachen der Natur, auch unsere ersten Praktikanten kommen!
Dieses Monat waren es Luise und Joshua: zwei ausgesprochen fleißige, junge Leute. Mit ihnen wurden Steine geklaubt, es wurde geackert, gepflanzt, gezäunt und Holz gemacht. Im Haus waren die beiden ebenso eine große Hilfe.
Nachkommen bei unseren Noriker Stuten gibt es auch: Tabula und Tema.
Zwei Stutfohlen von den Vollschwestern Tora + Tabea - alle sind sie Töchter und Enkelinnen von Timbala.
Jetzt warten wir noch auf die Geburt des Ponyfohlens!
März 2023 - Fortsetzung des Seifensiedens
Frau Helga Riepl hat mit uns zusätzlich zur Haut- und Haarseife noch eine Schmierseife gemacht. Alle Frauen waren restlos begeistert.
Auch haben wir über das Kärntner Blondvieh vieles gelernt - ein großes Dankeschön an Josef Lippe. Als langjähriger Blondviehzüchter hielt er uns mit seinen Ausführungen über diese Rinderrasse im Bann. Geschichtliches, Züchterisches und neuester Stand - ein sehr fundierter Vortrag!
Wir waren begeistert - vielen Dank Helga und Josef.
Februar 2023 - Ein besonderes Datum: Feber 2023
Nicht nur der Bauer Seppi hat in diesem Monat Geburtstag. Auch ich bin Wasserfrau!
Mein 50ster Geburtstag!
Seit Jahren wünsche ich mir einen Marterpfahl. Und siehe da. Am 18.02. überreichte mir meine Familie einen Kindheitswunsch!
Ein Marterpfahl aus Lärchenholz geschnitzt von Joško.
Kein Kind - auch nicht der Bauer - haben ein Wort verraten.
Es war eine riesengroße Überraschung. Nun wartet der Pfahl auf einen würdigen Platz am Hof!
Jänner 2023 - Ein neues Jahr - ein neues Projekt
Mit Fr. Helga Riepl konnten wir eine Expertin für Seifensieden mit tierischen Fetten gewinnen. Das ÖKL ermöglichte für 13 Bäuerinnen ein Seminar zu diesem Thema. Ein Gastreferat wurde von Fr. Barbara Soritz (Beauftragte von aussterben bedrohter Tiere) gehalten. Unter großer Beteiligung aller Frauen wurden in unserer Küche Brillenschaffett und Blondviehfett zu Haut- und Haarseifen verarbeitet.
Was sonst als Abfall keinen Wert hatte, wurde nun als Ausgangsprodukt für wertvolle Seifen verwendet.
In 6 Wochen treffen wir uns wieder und erhalten die fertigen Produkte. Wir sind gespannt!
Dezember 2022 - Das Jahr neigt sich dem Ende
Rückblickend können wir sagen - es war ein sehr fruchtbares, segensreiches 2022.
Die hochträchtigen Stuten, die Lämmer, Schafe, Kühe und Kälber können sich über bestes Futter freuen. Der schneereiche Dezember lässt uns auf ein feuchtes Frühjahr hoffen.
Mit der Ausbesserung und teilweise Erneuerung der Wasserleitung auf der Alm (Harrach) ist wieder ein großes Bauprojekt im heurigen Jahr abgeschlossen worden.
Oma hat nach 45 Jahren endlich Fließwasser in der Almhütte. Ein großes Dankeschön an alle, die dieses ereignisreiche Jahr mitgestaltet haben!
November 2022 - Wir pflanzen eine Hecke am Vielfaltshof
Bei nebeligem Wetter, jedoch ohne Regen, trafen sich ca. 20 Interessierte zum Heckenpflanzen in Hochfeistritz. Unter der Anleitung von Gärtnermeister Paul Draxl wurde gegraben und gepflanzt. Lärchenstecken wurden zu den einzelnen Büschen gesetzt, einerseits um der Pflanze eine gewisse Festigkeit zu bieten, andererseits um sie sichtbarer zu machen. Das gesamte Pflanzgut stammte vom Verein: Regionale Gehölzvermehrung. Für unseren Vielfaltsbetrieb wurden von Klaus Wanninger (Lacon) folgende Pflanzen empfohlen: Liguster, Schwarzer Holunder, Holzapfel, Holzbirne, Busch-, Wein,- Hundsrose, Sal- und Purpurweide!
Beim Setzen klärte uns Paul Draxl über die Vielfalt der Heimischen Wildgehölze auf. Er sprach über Frühblüher, Pflanztiefe, Frosthärte usw. Die Vielfalt unserer neu gepflanzten Hecke wird 2023 noch um Wacholder und Felsenbirne erweitert. Wir möchten auch gemeinsam das Anwachsen beobachten!
Die Veranstaltung nahm ihren Ausklang in der großen Bauernstube, wo noch so manche Frage an den Gärtnermeister gestellt wurde!
Oktober 2022 - Eine ausgezeichnete Leistung
Die ganze Familie hat mit Maxi mitgefiebert, als er die praktische und mündliche Abschlussprüfung vom Arbeiten mit Pferden am Hödlgut/OÖ hatte. Nach einem Jahr Ausbildung darf er sich jetzt zertifizierter Holzrücker nennen. Die Arbeit mit den Pferden macht Max viel Spaß und Freude. Er möchte sein Wissen auch gerne an andere Pferdeliebhaber weitergeben. Deshalb werden in Zukunft auch immer wieder Veranstaltungen zum Thema Pferde am Hof abgehalten. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen!
September 2022 - Die Kartoffelernte mit Pferden
In der letzten Septemberwoche haben wir unsere Erdäpfel geerntet. Mit Timbala und Timna als Zugpferde, mit Max und Bernhard als Pferdeführer und Papa Seppi beim Roder funktioniert das wirklich gut.
Bella, Eva, Mia und Flora hatten einen Monat davor den Acker super durchgejätet.
Die Ernte war mit 500kg ausreichend für ein Jahr. Das Kartoffelkäferklauben hat sich damit auf jeden Fall gelohnt und das Durchfahren mit den Pferden auch!
August 2022 - Ein einmaliges Geschenk
Bernhard ist nun 30 Jahre alt.
Da er seine Stute Timna unfreiwillig an Max abtreten musste, gab es für ihn eine große Überraschung zum Geburtstag.
Papa Seppi schenkte ihm Tessla. Tessla ist unser Mohrenkopffohlen, ihre Mutter ist Tora nach Timbala. Tessla ist zur Zeit noch auf Sommerurlaub auf unserer Alm. Sie ist dort mit ihrer Mutter, Tante und Großmutter. Im November kommt sie nach Hause. Dann beginnt Max mit ihr die Füße zu heben, am Strick zu gehen und mit ihr kleine Übungen zu machen!
Nun ist Bernhard auch Pferdebesitzer!
Juli 2022 - Ein arbeitsintensiver Monat
Der Juli ist immer ein sehr arbeitsintensiver Monat! Die Heu- & Honigernte stehen am Programm und am Gemüseacker ist auch etwas los! Die Heuernte gestaltete sich heuer als besonders schwierig - die Witterung machte Seppi einen Strich durch die Rechnung: es regnete wenig, aber immer wenn Seppi gemäht hatte! Die Honigernte fiel mäßig aus, jedoch konnte eine gute Qualität erzielt werden. Momentan hat Bernhard 20 Völker! So viele Kartoffelkäfer wie heuer hatten wir noch nie! Jeden Tag war Isa mindestens 1x am Feld, um diese unbrauchbaren Tiere abzusammeln. Zumindest gegen das Unkraut hatten wir eine gute Bekämpfung: Timna war mehrmals mit Seppi und Maxi am Acker zum Anhäufen und Durchfahren
Juni 2022 - Ein Wildbienen-Nachmittag
Angefangen hat alles mit folgender Überschrift - die ich, Isa Priebernig, für gut befunden habe: "Wildbienen und Hummeln – ein Nachmittag mit Dr. Hans Neumayer"
Es dauerte nicht lange und Hr. Neumayer rief mich an und sagte folgendes: "Liebe Isa, eine Hummel ist eine Wildbiene!"
So wurde ich gleich zu Beginn aufgeklärt! Was dann Interessierte an einem wunderschönen Frühsommertag auf unserem Hof mit dem Wildbienenexperten erlebten, ist unbeschreiblich. Mit Becherlupen und Keschern ausgestattet, wurde gefangen und bestimmt. Das Wissen, die Freude und Begeisterung an Wildbienen kann Hans Neumayer wunderbar weitergeben.
Im Mai 2023 treffen wir uns zu einer weiteren Exkursion zu Hause am Vielfaltshof!
Mai 2022 - Arbeit mit den Noriker Pferden
Im Mai war es dann wieder soweit: Seppi spannte gemeinsam mit Max unsere 24-jährige Norikerstute Timbala und deren 2-jährige Tochter Timna vor den Pflug. Der Hausacker wurde gepflügt und für die Erdäpfel vorbereitet. Dieses Jahr konnten unsere Waldorfpraktikanten vom Umbau bis zum Setzen des Gemüses dabei sein. Hauptsächlich pflanzen wir Erdäpfel an. Es gibt aber auch noch Feingemüse wie: Karotten, Salate, Bohnen, Sellerie, Lauch, Zwiebeln, Kürbisse und 25 Paprikapflanzen. In ca. 3 Wochen werden wir das erste Mal mit dem Häufler durchfahren, dadurch wird der Unkrautbewuchs gedämmt. Diese Arbeit kann nur ein gelerntes Pferd mit Erfahrung durchführen, dafür eignet sich Timbala hervorragend. Timna ist zu jung und unerfahren dafür - sie muss noch viel lernen. Die Arbeit mit den Pferden macht uns große Freude und ist sehr beeindruckend!
April 2022 - Eine schöne Überraschung
Im April 2021 war Seppi mit unserer 15-jährigen Noriker Stute Tora bei einem Noriker Hengst namens Magelan. Dieser Hengst ist insofern etwas Besonderes, da er die Farbe eines Mohrenkopfes besitzt. Ein Mohrenkopf hat einen schwarzen Kopf, schwarze Füße, schwarzes Langhaar - jedoch der restliche Körper hat die Farbe eines Schimmels.
Mohrenkopf Fohlen werden immer als Rappen geboren, sie verfärben sich erst nach ein paar Wochen, wenn sie den sogenannten Fohlenpelz verlieren. Wenn die Mutter wie in unserem Fall eine Rappstute (kohlschwarz) ist und der Vater ein Mohrenkopf Hengst, dann hat man eine kleine Chance, dass das Fohlen die Färbung des Vaters erbt.
Viele Wochen hat Seppi gehofft, dass die Schimmelfarbe bei Tessla durchschlägt. Nun nach 8 Wochen haben wir die Gewissheit: Unsere Tessla wird ein Mohrenkopf!
März 2022 - Unsere heimische Vogelwelt
Wir Menschen freuen uns über ihren Gesang und wenn wir sie sehen - aber ihre Namen und Lebensweise kennen wir oft nicht! Einen Einblick in die heimische Vogelwelt gewährte den anwesenden Bauernfamilien und Vogelfreunden Herr Dr. Wirtitsch. Er beschäftigt sich seit Jahren mit den heimischen Vögeln und hat die Gabe, seine Zuhörer mit seinem Wissen zu fesseln. Über 4 Stunden lauschten die Anwesenden seinen Worten, stellten Fragen und waren begeistert über die folgenden Themen: Erkennungsmerkmale der Vögel, richtige Fütterung, Jungenaufzucht, schützenswerte Vögel, Lebensweise, Balzgehabe usw. Die Bestimmung der Vogelstimmen war ein Höhepunkt des Vortrages! Wie viele verschiedene Stimmen, Melodien und Strophen von so kleinen Tieren ertönen können - faszinierend!! Der zweite Teil der Veranstaltung beschäftigte sich mit dem Nistkastenbau. Es wurde ein Kurzfilm über die Herstellung von Nistkästen am Bauernhof der Familie Petutschnig gezeigt. Dankenswerter Weise hat Hr. Petutschnig über 60 individuelle Nistkästen mit verschiedenen Einfluglöchern gebaut, z.B.: 3,2cm für die Kohlmeise / 4,5cm für den Wendehals. Als Demonstration wurde vor Ort ein Nistkasten fachgerecht angebracht, d.h. in der richtigen Höhe, in der richtigen Ausrichtung und mit der richtigen Montagevorrichtung. Auf 1000m Seehöhe, im Wallfahrtsort Hochfeistritz, beim Gasthaus Leikam, ging ein wunderschöner, lehrreicher Nachmittag zu Ende!
Februar 2022 - Obstbäume sind wie Kinder,...
...man muss sie in der Jugend pflegen und begleiten, dann wird aus ihnen etwas! Dieser Satz wurde zum Motto für 25 Interessierte, die sich von den Obstbaumprofis Josko Dolinsek (Baumwart) und Paul Draxl (Gärtnermeister), in die Welt des Obstbaumschnittes einweihen ließen. Es wurden Schnittarten differenziert und festgelegt. Der effizienteste Schnitt für die vorhandenen Obstbäume wurde ausdiskutiert und durchgeführt. Der richtige Zeitpunkt des Schneidens und die Rolle der Mondphasen wurden genauso angesprochen, wie Demeter Präparate, die für das Wachstum und die Gesundheit des Baumes förderlich wären! Blüten- und Wachstumsknospen, Wasserschösslinge und Baumkrebs wurden erklärt und gezeigt. Großes Interesse fanden auch die Ausführungen über die Mistel - alle Teilnehmer waren sich einig: Dieser parasitäre Halbschmarotzer gehört zur Gänze aus dem Obstgarten entfernt!
Bei eisigem Nordwind wurde das Ziel des Obstbaumschnittes festgelegt: Mit dem Schnitt soll ein gesunder Baum erhalten werden, der in einem natürlichen Gleichgewicht zwischen Wachstum und Ertrag steht!
Jänner 2022 - Der Beginn von etwas Neuem
Für ein geplantes Vorhaben muss Bauholz geschlägert werden. Seppi, Bernhard und Max verbringen jede freie Minute im Wald beim vlg. König. Dort wird das passende Fichtenholz für den Dachstuhl und generell für den Bau geschlägert. Wenn das Holz dann am Forstweg lagert, wird es von unserem Nachbarn August zu dessen kleiner Säge transportiert. Dies geschieht mit einem Forstanhänger. Bretter, Pfetten, Pfosten und Sporen werden geschnitten und kommen dann wieder mit dem Krananhänger vom Nachbarn zu uns auf den Hof. Dann wird alles kontrolliert, gegebenenfalls von der Rinde befreit, sortiert und schließlich fachgerecht geschlichtet. Der Jungbauer muss zufrieden sein - also bemühen wir uns alle!
Dezember 2021 - Der Kreislauf des Lebens
Am Bauernhof ist man dem Kreislauf des Lebens sehr nahe. Geburt und Tot sind Begleiter der Bauersleute. Trotz allem war das Abschiednehmen von unserem 34 Jahre alten Minipony Hengst FILOU für uns alle schwierig. Der Dezember war für uns ein trauriger Monat! Jetzt haben wir nur mehr zwei Ponys: Elsa 4 Jahre und Maxima 2 Jahre alt.
Mit Elsa werden wir im Frühjahr zu einem passenden Minipony Hengst fahren! Dieser Hengst muss ein Scheckhengst und vom Charakter her brav sein. Die Rosse dauert in der Regel 7 Tage und kehrt in einem Zyklus von 18-21 Tagen wieder, wenn es nicht zu einer Trächtigkeit gekommen ist! Der Zyklus eines Ponys ist gleich, wie der Zyklus eines Großpferdes (Noriker). Gedeckt werden unsere Pferde im Frühjahr, ab einem Alter von 3-4 Jahren!
November 2021 - Eine neue Frisur
Auch unsere Brillenschafe wollen von Zeit zu Zeit eine neue Frisur. Diesmal führten Hr. Josko und der Bauer selber die Schafschur durch. Hr. Josko schert zwei Schafe, Seppi in der gleichen Zeit eines. Bei uns werden die Brillenschafe zwei Mal im Jahr geschoren, wobei die Herbstwolle von der Qualität die bessere ist. Leider können wir die Wolle nicht selber verarbeiten. Dies wäre zu kostspielig und zu zeitaufwändig. Was wir jedoch in Zukunft machen wollen: Die Wolle in einem bäuerlichen Betrieb zu Schafwollpellets verarbeiten lassen, um sie dann als Dünger im Forst oder am Acker einzusetzen!
Oktober 2021 - Ein Schritt in die Zukunft
Wenn sich die Blätter der Bäume färben, das Obst reift, die letzten Früchte vom Acker eingebracht werden, dann ist die richtige Zeit eine neue Streuobstwiese anzulegen. Unter Anleitung des Gärtnermeisters Paul Draxl wurden: Jonagold, Lavanttaler Bananen, Kronprinz Rudolf Äpfel und Salzburger-, Forellen- und Novemberbirnen gepflanzt. Wenn alles gut geht, können wir in 5 bis 10 Jahren die ersten Früchte ernten. Dies wäre dann das Jahr 2031! Nun müssen die Äpfel- und Birnenbäume noch wachsen, dann haben auch wir, wie unsere Vorfahren, einen Schritt in die Zukunft gesetzt!
September 2021 - Die Kartoffelernte
So sieht sie aus: die Kartoffelernte am Watscher Hof im Jahr 2021. So viele Erdäpfel wie noch nie! Über 700kg. Keiner von der Familie hat sich das vorstellen können. Nun sind die Säcke gefüllt und werden im Erdkeller gelagert. Mit diesem Ertrag kommen wir leicht bis zum Frühjahr aus. Eine weitere Neuigkeit gibt es in diesem Monat auch noch: Elsa aus Salzburg ist bei uns angekommen. Eine schwarz, weiß gescheckte Minipony Stute. Sie leistet Maxi, unserer braun-weiß gescheckten Pony Stute von nun an Gesellschaft.
August 2021 - Der Getreideschnitt
Es war mir schon lange ein Anliegen, ein eigenes Brotgetreide anzubauen. Was mich jedoch noch mehr interessierte, war die Arbeit des Schneidens und Bindens! Für unsere Familie war es dann ein großer Tag, als eine Altbäuerin aus dem Mettnitztal und ein Altbauer aus Hochfeistritz uns die Technik zeigten. Nach kurzer Zeit wurde uns klar: In Kärntens Tälern wurde unterschiedlich geschnitten und gebunden! Erschwerlich war auch noch die Länge des Tauernroggen, fast 2m war der hoch. Uns wurde bewusst, mit wie viel Arbeitseinsatz Generationen lang das Getreide geerntet wurde! Ein ganzes Jahr haben wir nun für uns Brotgetreide!
Juli 2021 - Die wilden Bestäuber
Anfang Juli fand mit Dr. Hans Neumayer auf unserer Alm (Untere Spitzsteinalpe) eine Wildbienenexkursion statt. Herr Neumayer, ein Hummelexperte, konnte alle Teilnehmer mit seinem großen Wissen beeindrucken. Es wurde gesammelt, bestimmt und Lebensweisen erklärt. Es war die Rede von Langhornbienen, Ackerhummeln, Kuckuckshummeln - aber auch Widderchen, Blutströpfchen oder Klappertopf wurden erwähnt! Ein sehr lehrreicher, schöner Almtag fand mit einer guten Jause bei der Almhütte seinen Ausklang! Eine Folgeveranstaltung ist Ende Mai 2022 bei uns am Bauernhof geplant.
Juni 2021 - Kartoffeln häufeln
Wenn die Ackerpflanzen bereits ausgetrieben sind beginnt die eigentliche Arbeit. Das Unkraut muss ferngehalten werden und die Pflanzen von Parasiten, wie dem Erdäpfelkäfer befreit werden. Auch hier können wir auf verlässliche 1 PSler zurückgreifen. Mit dem Häufler werden die Furchen oberflächlich abgenommen, so dass die überschüssige Erde auf die Pflanzen fällt und diese anregt werden, weitere Triebe zu bilden. Außerdem wird durch das Häufeln das Unkraut gleich mitgekämpft.
Mai 2021 - Kartoffeln setzen
Wir setzen uns am Bauernhof nicht nur dafür ein vom Aussterben bedrohte Haustierrassen zu schützen, sondern auch alte Traditionen aufrecht zu erhalten. So wird unser hofeigener Acker nicht mit großen Maschinen bewirtschaftet, die den Boden verdichten, sondern mit einem PS beackert. Dieses Jahr haben wir neben Kartoffeln auch Zwiebeln, Karotten und anderes Gemüse gepflanzt.
April 2021 - Die Wiesen ergrünen
Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen bzw. wenn beim Watscher die Wiesen zu wachsen beginnen. Das spürt auch unser Hengstfohlen Wolf-Nero, der voller Tatendrang herumtollt und seine Mutter ärgern möchte. Die zeigt sich aber relativ unbeeindruckt und lässt den Kleinen in "Spanischer Hofreitschulenmanier" Galopp-Pirouetten vollziehen.
März 2021 - Das Ende des Winterschlafs
Der Vorteil unseres Biobetriebs ist, dass die Kühe und anderen Tiere auch im Winter genug Auslauf haben und an die frische Luft können. Trotzdem freuen sich die Kühe, wenn sie dann im März die ersten warmen Sonnenstrahlen spüren können.
Februar 2021 - Neues Leben am Hof
Das Jahr 2020 hat alles geschlagen, was wir an Noriker-Zuchterfolgen jemals hatten. Durch das gute Zuchtmaterial hat sich unsere Norikerzucht über die Grenzen Kärntens und sogar Österreichs hinaus einen Namen gemacht und wir haben Stuten nach Kitzbühel und sogar nach Holland verkaufen können. Die Fohlen des letzten Jahres können in Zukunft auch in ganz Österreich bestaunt werden. So sind Tibet und Talina nach Salzburg zu zwei verschiedenen Züchtern gegangen und Mauritius Maximus in die Steiermark. Doch jedes Jahr im Februar beginnt das Züchterherz wieder schneller zu schlagen, weil die neuen Fohlen anstehen. Das erste heuer war Tadea, die Tochter von Tabea, welche schon jetzt durch ihr neugieriges Wesen und den angenehmen Rahmen dem Zuchttyp entspricht.
Januar 2021 - Ein Großprojekt findet seinen Abschluss
Nun ist das Projekt König-Stall abgeschlossen. Die letzten Feinheiten haben wir noch mit den Zimmerleuten abgeschlossen und dafür gesorgt, dass der Stall elegante, wie auch praktische Tore bekommt. Nun ist der Stall wirklich eine Perle, die sich gut in den König-Graben einfügt. Fast zu schön, um als Unterkunft für Schafe und Pferde zu dienen :).
Dezember 2020 - Ein Jahrhundertwinter
Ein Winter, wie man ihn normalerweise nur noch aus Büchern kennt. Riesige Schneemengen und kalte Temperaturen machen einen Winter erst richtig aus. Dieses Jahr wurden wir von Frau Holle reich beschenkt und haben das Wetter natürlich auch nutzen müssen, um die Schlitten auszupacken und die steilsten Hänge runterzufahren.
November 2020 - Ein Stall nimmt Form an
Vom alten Stall ist nichts mehr zu sehen. Sogar die Bodenplatte wurde neu betoniert, damit der neue Stall auf einem sicheren Fundament steht. Hier sieht man einmal das Gerüst und man kann schon erahnen wie elegant sich der Stall einmal in die Landschaft fügen wird.
Oktober 2020 - Der Kleine nervt
Seit unser neuer Hund, ein Deutsch Kurzhaar namens Funder eingezogen ist, ist das Leben für Hirschmann nicht mehr wie vorher. Der Kleine bringt Leben in den Alltag und nervt den alten Herren natürlich auch. Zwar hält Hirschmann gut mit und ist dem jungen Hund auch ein gutes Vorbild, doch trotzdem genießt er die kurzen Augenblicke, die er alleine mit uns verbringen kann. Hier bei einem Spaziergang zurück zum Hof.
September 2020 - Abschied nehmen
Dieses Jahr haben wir so viele Pferde zuhause am Hof gehabt, wie noch nie. Neben den 5 Norikerstuten und deren 5 Fohlen hatten wir ja auch bei unserem Zwergponypärchen Nachwuchs. Der Nachwuchs ist bei uns am Bauernhof aufgewachsen, muss aber leider teilweise weichen, weil wir einfach nicht die Kapazitäten haben, diese Pferde alle unterzubringen. Nach dem Almabtrieb im September wurden die meisten Fohlen direkt den neuen Eigentümern übergeben, bzw. direkt zum Nachbar geführt, wo sie auch ein schönes Leben erwartet. Am Bild ist Talina, bei der Versteigerung der Elitefohlen in St. Donat.
August 2020 - Das Ende einer Legende
Neben unserer Hofstelle haben wir noch weitere Zuhuabn, wie zB. unsere Alm Harrach, die ca. 5 km oberhalb der Kirche Hochfeistritz liegt. Weiters haben wir nahe bei uns zu Hause den König oder Kine, wie wir Kärntner zu sagen pflegen. Dort haben wir steile Hänge bzw. Leitn, die von den Schafen abgeweidet werden und ein- bis zweimal im Jahr mit einem Motormäher mit Stachelrädern nachgemäht werden müssen, damit kein Bewuchs aus Büschen und Sträuchern entsteht. Genau dort gab es bis vor kurzem den Kine-Stall, welcher schon sehr in die Jahre gekommen war. Aufgrund seiner Baufälligkeit haben wir uns dazu entschlossen, ihn komplett zu sanieren, wofür er erst einmal abgerissen werden musste. In den nächsten zwei Monaten wird er wieder aufgebaut werden und als Pferdestall und Lagerhalle für Stroh und andere Betriebsmittel dienen.
Juli 2020 - Die Heuernte steht unter einem guten Stern
Hoch über der Saualm braut sich ein Gewitter zusammen, von allen Seiten ziehen schwarzblaue Wolken heran, die schweren Regen mit sich tragen. Die fleißigen Bauersleute am Berg, versuchen emsig das Heu zu pressen, aufzuladen und sicher ins Tal zu bringen. Dieses Mal gelingt es auch, da alle brav mithelfen.
Die Heuernte auf der Alm war heuer sehr ergiebig und so früh wie nie zuvor. Man merkt auch bei uns, dass die Sommer wärmer werden und wir uns den ändernden Bedingungen anpassen müssen.
Sommersonnenwende Juni 2020 - Auftrieb der Pferde
Die Kühe befinden sich bereits seit Mitte Mai auf der Alm, da werden natürlich auch unsere Pferde neidisch und wollen diese Almwiesen für sich beanspruchen. Deshalb geht es für die Stuten Tabea, Tora und Tiba-Tabea und ihren Nachwuchs Talina, Talah und Tibet auf Sommerfrische. Hier sehen die drei Schönheiten gerade genussvoll auf uns herunter. Man sieht, dass es ihnen gut geht und sie die weitläufigen Weideflächen genießen können.
Wonnemonat Mai 2020 - Almauftrieb
Der Mai ist der Monat in dem es auch bei uns am Berg spürbar wärmer wird, kein Schnee mehr zu erwarten ist und die Tiere auch die Nächte auf der Wiese verbringen. Ca. 8 km von unserem Bauernhof entfernt, liegt hoch über der Wehrkirche Hochfeistritz unsere Alm - Harrach, wo unsere Rinderherde die Sommermonate verbringt. Dieser kleine Racker am Bild ist uns kurz vor dem Auftrieb ausgebüchst und versucht nun ganz unschuldig drein zu schauen. Schlussendlich gefällt es ihm dann aber auf der Alm noch besser als zu Hause, da dort viele Almkräuter wachsen, welche ihm gut tun und ausgezeichnet schmecken.
April 2020 - April, der macht was er will
Der April ist immer geprägt von Arbeiten rund um den Hof, um alles für den Sommer vorzubereiten. Da unsre Tiere immer finden, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns grüner ist, versuchen sie immer wieder "die Seite zu wechseln". Deshalb müssen alle Zäune repariert und schadhafte Stecken ausgetauscht werden. Daneben sind wir noch oft auf der Alm, um unsere Waldflächen zu pflegen und vor allem neue Bäume anzusetzen. Idealerweise werden die Flächen mit Nadel- und Laubbäumen bepflanzt. Die Bäume graben wir auf unserem eigenen Grund aus. Durch Selbstverjüngung, also Samen die auf unseren Wiesen anfliegen, wachsen dort die Bäume von selbst. Dies ist natürlich nicht erwünscht, weil die Wiesen ja für unsere Tiere benötigt werden.
März 2020 - Frühlingsgefühle
Die Welt steht still... Die ganze Welt? Nein, ein paar unbeugsame Menschen müssen weiterhin dafür sorgen, dass die Grundversorgung aufrecht erhalten wird. Dies sind neben den Gesundheitsberufen und Verkäufern vor allem die Landwirte und Bäuerinnen, die dafür sorgen, dass nach wie vor Essen auf den Tisch kommt.
Im März werden von uns ganz normal Lamm- und Kalbfleisch ausgeliefert, damit jeder zu Hause gute, biologische Produkte essen kann. Daheim kümmern wir uns voller Hingabe um unser Steckenpferd, nämlich die Aufzucht der Fohlen. Hier das Stutfohlen Talina, beim ersten Austreiben auf unserem Reitplatz.
Februar 2020 - Holzarbeit
Im Februar ist in Hochfeistritz noch alles gefroren und es wird viel Zeit in die Holzarbeit investiert. Neben dem Schlägern von Bauholz für den Neuaufbau des König-Stalls (Kine), wird auch Brennholz für die kommenden Monate benötigt. Jungbauer Bernhard findet nach getaner Arbeit einige Minuten Zeit, um sich zu entspannen und seinem Bruder Max bei der Arbeit mit dem Pferd zuzuschauen. Max bereitet seine Stute Tabita für die Zugleistungsprüfung im Herbst vor, dazu zieht er leichte Stämme mit dem Pferd zum Holzsammelplatz, um dem Pferd das Gewicht und das Gefühl für das Geschirr und die Arbeit beizubringen.
Januar 2020 - Ein neues Jahr beginnt
Ein neues Jahr beginnt in Hochfeistritz nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Tierwelt. Hier ein Zwillingslamm, welches voller Neugierde in die Kamera blickt. Wir haben dieses Jahr viel vor. Neben einem geplanten Krankenstand des Bauern, bei dem die Kinder "gezwungen" werden zu Hause am Hof mitzuarbeiten, steht viel an. So wird dieses Jahr der marode Stall beim vulgo König wieder in Schuss gebracht und die ersten Vorbereitungen für die Installation einer Zentralheizung getroffen. Dazu kommen noch viele Stunden Arbeit mit den Tieren, welche immer wieder ein Genuss sind.